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Barbara Wittenberg: Warum ich Google für 1KOMMA5° verlassen habe

Barbara hat bei führenden Unternehmen wie E.ON, Oracle und Google gearbeitet. Jetzt hat sie sich dazu entschieden, ihre Karriere als CTO bei 1KOMMA5° fortzusetzen. Das CleanTech Startup 1KOMMA5° hat sich auf die Installation von CO2-neutralen Energiesystemen spezialisiert und vernetzt diese mit dem Energiemanager Heartbeat. Mit über 40 Standorten verkauft das Unternehmen PV-Anlagen, Wallboxen, Stromspeicher und Wärmepumpen in Deutschland, Schweden, Finnland und Australien.
Autor
Barbara Wittenberg
Aktualisiert am
Lesezeit
3 min

Woher kommt dein Interesse für die Energiebranche?

Ich habe mich damals dazu entschlossen, mein Studium in diesem Bereich in Aachen zu absolvieren, nachdem mein Heimatdorf im Münsterländer Schneechaos 2005 ohne Stromversorgung abgeschnitten wurde. 

In der Energie liegt meine Passion. Ich habe den ersten Smart-Home Produktpiloten und -launch bei E.ON geleitet und war dafür verantwortlich, die ersten Kleinanlagen (wie Wärmepumpen) in ein virtuelles Kraftwerk zu integrieren - zu einer Zeit, als weder der Markt, die Technologie, noch das gesellschaftliche Bewusstsein für diese Art von Lösungen bereit waren.

Nach meiner Zeit bei E.ON habe ich bei Oracle und Google gearbeitet und war dort für die Skalierung von verschiedenen Unternehmen und Lösungen mithilfe von IT-Technologie verantwortlich.

Warum hast du Google für 1KOMMA5° verlassen?

Diese Frage wurde mir häufig im Bekanntenkreis gestellt. Ein Grund ist für mich die Bekämpfung der Erderwärmung, die größte Herausforderung, welcher wir heute gegenüberstehen. Ohne erfolgreiche Maßnahmen zur Eindämmung der Erderwärmung, wären alle anderen Bemühungen entweder irrelevant oder lediglich dazu geeignet, den Schaden zu begrenzen. Um dieser Herausforderung entgegenzutreten, setzt 1KOMMA5° genau dort an, wo der größte Hebel der Energiewende liegt: bei den Menschen im eigenen Zuhause. 

Der Hauptgrund, der mich dazu bewogen hat, mich für 1KOMMA5° zu entscheiden, neben der Vision und der Strategie, war allerdings das Team.

Die Menschen bei 1KOMMA5°, die ich im Bewerbungsprozess kennengelernt habe, haben mich beeindruckt, vor allem durch ihre Konsequenz bei der Verfolgung ihrer Vision und ihrer Fähigkeiten, mit begrenzten Mitteln in kürzester Zeit funktionierende Produkte für Endkundinnen und -kunden zu entwickeln.
Barbara Wittenberg
CTO 1KOMMA5°

1KOMMA5° arbeitet konsequent am Kunden, indem sie teilweise externe Lösungen finden, um den Customer Value des Produktes besser zu definieren, bevor sie mit der eigenen Entwicklung starten. Das habe ich in meinen vorherigen Positionen bei E.ON oder Google noch nicht erlebt.

In diesem Umfeld ein so relevantes Thema zu verfolgen und dabei ein Team aufzubauen, ist aus meiner Sicht eine wirklich einzigartige Chance. 

Bei 1KOMMA5° kann ich die Erfahrungen aus den Bereichen Energie, Technologie und IT zusammenbringen  und gleichzeitig mit einem exzellenten Team arbeiten und dieses weiter ausbauen. Daher hat sich die Frage nach dem "verlassen" gar nicht mehr gestellt - es war vielmehr ein "Warum sollte ich nicht bei 1KOMMA5° dabei sein wollen und diese Chance für mich nicht nutzen?"

1KOMMA5° Team
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